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Melanie Kalff begann 1992 den orientalischen Tanz zu erlernen. Bei verschiedenen LehrerInnen begegnete sie unterschiedlichen Stilrichtungen des orientalischen Tanzes. Zwischen 1995 und 1996 verbrachte sie ein Jahr in Paris, wo Anne Benveniste einen richtungsgebenden Einfluß auf ihre weitere tänzerische Orientierung hatte. In den darauffolgenden Jahren nahm sie regelmäßig Unterricht bei der hervorragenden Tänzerin und Pädagogin Liza Wedgwood, der sie ein tiefes Verständnis für den Raqs Sharqi verdankt. |
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Anne Benveniste und Liza Wedgwood sind Lehrerinnen der Raqs Sharqi Society in London.
Sie wurden von der ägyptischen Tänzerin Suraya Hilal ausgebildet, die die damalige
Hilal School gegründet hatte. Suraya Hilal orientierte sich bei der Ausbildung ihrer SchülerInnen an ursprünglichen Bewegungsprinzipien des orientalischen Tanzes
in Ägypten. Diese Wurzeln des ägyptisch-orientalischen Tanzes bilden die Basis für
alle weiteren Entwicklungen und Tanzkonzepte.
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Neben der regelmäßigen Weiterbildung im Raqs Sharqi wuchs
bei Melanie Kalff das Interesse an weiteren Tanzgenres. In den Jahren 1997 und 1998
nahm sie 7 Monate an einem Ausbildungsprojekt für Neuen Tanz in Köln teil. Bei LehrerInnen wie Eva Geuke, Lisa Schmidt, Ivan Wolf, Henny Baier u.a., hatte sie
täglichen Unterricht in New-Dance-Technik, Improvisation und Körperbewusstseins-
schulung, wie z. B. Feldenkrais, Bodymindcentering oder Releasetechnik. Die intensive
Auseinandersetzung mit dem Tanz in ganzheitlicher und experimenteller Weise eröffnete
neue Horizonte und neue Möglichkeiten gerade auch für den Raqs Sharqi.
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Die Freude am Afrikanischen Tanz konnte
Melanie Kalff bereits bei einigen Workshops und Kursen in Deutschland erfahren.
Im Jahr 1999 entschloss sie sich, an einem dreimonatigen Tanzworkshop in Ghana
teil- zunehmen. Den afrikanischen Tanz mit seiner Lebensfreude und Erdigkeit erlebte
sie als eine äußerst sinnvolle Ergänzung für den Ägyptisch-Orientalischen Tanz,
der ebenfalls sehr erdige, temperamentvolle
und rituelle Momente kennt. |
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Die unterschiedlichen und reichhaltigen Tanz- und Bewegungserfahrungen prägen Melanie Kalffs Unterricht für Orientalischen Tanz, den sie seit 2001 regelmäßig in verschiedenen Kursen anbietet. Das Unterrichten macht ihr große Freude und fördert die ständige Auseinandersetzung mit dem Tanz und die eigene tänzerische Entwicklung. Letztere wird ergänzt durch temporäre Teilnahme an Workshops vor allem im Bereich des Neuen und des Afrikanischen Tanzes (zum Beispiel bei Carmen Issler).
Im September 2004 zeigte sie
„Poèmes“ ihr erstes Bühnenprogramm. Die dafür begonnene Zusammenarbeit mit
den vier MusikerInnen der Gruppe Safransounds wird für weitere Bühnenstücke
und Auftritte innerhalb verschiedener Rahmenprogramme fortgeführt. |
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